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Terra preta ist eine Indio-Kulturleistung. Wir können viel von ihnen lernen.

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Schwarzerde

Es braucht keinen Kunstdünger, keine Pestizide und Gentechnik mehr mit der Schwarzerde. Terra-Preta-Böden (Schwarzerde) erhalten sich selber und können gar nachwachsen. Der Humus ist gut durchlüftet, speichert das Wasser viel besser, und die Nährstoffe waschen nicht aus. Weniger Überschwemmungen und Erdrutsche sind die Folge. Da keine künstlichen Zusätze im Boden sind, schwemmen die Gifte auch nicht ins Grundwasser. Die gewonnenen Lebensmittel enthalten keine Chemikalien der Düngerindustrie. Es wachsen kerngesunde Pflanzen.

 

Das ISF unterstützt Herr Gabriel Willsch in seinem Forschungsprojekt, dem Geheimnis von Terra Preta auf den Grund zu gehen. Ziel ist es u.a. eine geeignete Holzkohle selber herstellen zu können, welche Wasser und Nährstoffe speichert. Nährstoffkreisläufe sollen geschlossen werden, indem sich komplexe Lebensgemeinschaften von Mikroorganismen bilden.

 

"Für Terra Preta wird zuerst eine Holzkohlen-Sillage (auf Japanisch „Bokashi“) durch milchsaure Vergärung von organischem Material hergestellt (Küchenabfälle, Stroh, Dung, menschlicher Kot). Die gewonnene Substanz dient als willkommenes Futter für Regenwürmer und anderes Getier, zum Dank scheiden sie schwarze Erde aus. Terra Preta ist im Prinzip auf jedem Balkon, in jedem Kleingarten und in jeder Komposttonne herstellbar. Erwerbslose und Hartz-IV-Empfängerinnen könnten diese Schwarzerde und eigene Lebensmittel erzeugen. Überall, wo Menschen leben, kann Terra Preta die Landnutzung in diesem Jahrhundert revolutionieren." Ute Scheub

 

Wenn Sie mehr Informationen wünschen, können Sie uns kontaktieren. Für finanzielle Forschungsbeiträge sind wir ebenso dankbar.

 

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NZZ Artikel zur Schwarzerde

 

 


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