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Prof. Dr. Viktor E. Frankl (1905 – 1997)
Neurologe, Psychiater, Philosoph



Bedeutende Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts

Seine 32 Bücher sind in 31 Sprachen erschienen. Alleine die amerikanische Ausgabe von "Man's Search for Meaning" (deutscher Originaltitel: „...trotzdem ja zum Leben sagen“, erschienen 1946) hat eine Auflage von zehn Millionen Exemplaren erreicht. Mit 29 Ehrendoktoraten, zahlreichen Gastprofessuren, Auszeichnungen und Ehrungen (beispielsweise „Das Grosse Goldene Ehrenzeichen mit Stern“ für seine Verdienste um Österreich, und den Ehrenring als Ehrenbürger der Stadt Wien), war Viktor E. Frankl eine bedeutende Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts. Sein Werk bleibt auch nach seinem Tod lebendig. Seine Forschungen, Entwicklungen und Methoden werden von Fachleuten stetig weiter entwickelt.

 

Schon als Mittelschüler mit Freud korrespondiert

Frankl wurde 1905 in Wien geboren. Bereits als Mittelschüler stand er in langjähriger Korrespondenz mit Sigmund Freud. Ab Mitte der 1920er Jahre gehörte Frankl, damals noch Medizinstudent, dem Kreis um den Psychoanalytiker Alfred Adler an. Nach seinem Ausscheiden aus der „Individualpsychologischen Vereinigung“ gründete Frankl die ersten Jugendberatungsstellen in Wien. Nun liess er sich zum Facharzt für Psychiatrie und Neurologie ausbilden und arbeitete nach Abschluss der Ausbildung einige Monate in einer Privatpraxis. Zwischen 1940 und 1942 wirkte er als Primarius für Neurologie am letzten verbleibenden jüdischen Spital der Israelitischen Kultusgemeinde.

 

Konzentrationslager, internationale Tätigkeit, Vermächtnis

1942 wurde Frankl von den Nazis in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Seine Eltern, sein Bruder und seine erste Frau fanden in den Lagern den Tod. Er selbst überlebte vier KZs. Im Sommer 1945 kehrte er nach Wien zurück. 1946 wurde Frankl Vorstand der neurologischen Abteilung der Wiener Poliklinik. Er war Professor in Wien, Harvard, Stanford, San Diego und Dallas. Frankl verliess diese Welt im Alter von 92 Jahren. Heute wirkt sein Vermächtnis auf breiter Ebene nach: Auf allen Kontinenten gibt es über hundert Institute und Forschungsinitiativen zur Logotherapie und Existenzanalyse. Die Logotherapie nach Frankl wird auch von der „American Psychological Association“ und von der „American Psychiatric Association“ als empirisch validierte und klinisch effiziente Therapieform anerkannt.


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